Haarausfall - Warum, Wieso, Weshalb?
Was ist Haarausfall?
Die Diagnose "Haarausfall" wird gestellt, wenn täglich mehr als 100 Haare ausfallen und ein erheblicher Unterschied zwischen der Anzahl abgestoßener und nachgewachsener Haare besteht. Und deshalb gibt es keinen Grund zur Sorge wenn es sich um ein paar Haare im Waschbecken oder in der Bürste handelt
Die Grenze zwischen natürlichem Haarausfall und therapiebedürftigem Haarausfall verläuft fließend. Ein gewisses Maß an Haarverlust ist völlig natürlich, schließlich erneuert sich das einzelne Haar ständig. Jede Haarwurzel durchläuft einen Zyklus aus Wachstum (Anagenphase), Ruhephase (Katagenphase) und Haarausfall (Telogenphase). In der Anagenphase wird das Haar über die Wurzel mit Nährstoffen versorgt, in der Katagenphase wird die Versorgung des Haars gestoppt und in der Telogenphase wird das Haar schließlich abgestoßen. Ab einem Verlust von etwa 60 Prozent des Haupthaars spricht man von Alopezie - dem so genannten Zustand der Haarlosigkeit. Jeder zweite Mann leidet unter mehr oder weniger starkem Haarausfall.
Der Verlauf des Haarausfalls geht meist nach einem bestimmten Muster voran. Zu Beginn entwickeln sich die "Geheimratsecken", dann kommt es im Bereich des oberen Hinterkopfs (Vertexbereich) zu einer Haarlichtung. Das Zusammenlaufen der Stirn- und Hinterkopf-Lichtung führt schließlich zur "Glatze". Lediglich die Haare im unteren Schläfenbereich und am Hinterkopf bleiben erhalten.
Auch Frauen sind betroffen
Das Phänomen des immer lichter werdenden Haupthaars ist keineswegs allein auf das männliche Geschlecht beschränkt. Auch Frauen kämpfen häufiger mit Haarausfall als gemeinhin angenommen wird. Besonders schwerwiegend ist der weibliche Haarausfall aufgrund der Tatsache, dass er weit weniger gesellschaftlich akzeptiert ist als der männliche Haarausfall.
Obwohl für die Öffentlichkeit durch das Tragen von Haarteilen meist nicht sichtbar, leiden nicht wenige Frauen bereits vor dem 30. Lebensjahr unter einer deutlichen Haarlichtung im Mittelscheitelbereich. Nach den Wechseljahren nimmt dann die Zahl der betroffenen Frauen stark zu, so dass jede dritte Frau über 60 Jahre eine Verminderung der Kopfbehaarung aufweist. [idw]
Inhalt
- Willkommen
- Ursachen für Haarausfall
- Formen des Haarausfalls
- Therapiemöglichkeiten
- Medikamente bei Haarausfall
- • Impressum
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